„Brücken in die Zukunft“ ermöglicht zusätzliche Investitionen der Kommunen - für den Landkreis bislang mehr als 7,5 Mio. Euro bewilligt

14.11.2017 11:29
Kategorie: Aktuelles Landkreis, andere (regionale) Themen

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat aus dem größten sächsischen kommunalen Investitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“ bisher mehr als 7,5 Millionen Euro erhalten. „Damit werden bei uns vor Ort dringende Bauarbeiten an Schulen, Kitas, Straßen und Sportanlagen in Angriff genommen“, so die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Neukirch zum Zwischenstand des Programmes. 

„Mit diesem Geld erfolgt jetzt auch der Neubau eines Hortgebäudes für die Grundschule „Ludwig Richter“ in Freital-Birkigt. Zudem sollen dort die Sporträume der Grundschule erweitert werden. Das sind gute Nachrichten für unsere Grundschule. Denn gute Lernbedingungen gehören auch zu guter Bildung, für die sich die SPD besonders einsetzt“, so SPD-Stadtrat Klaus Wolframm aus Freital.

Und die Landtagsabgeordnete Dagmar Neukirch ergänzt: „Mit diesem großen Investitionsprogramm werden unsere Städte und Dörfer ein Stück mehr lebens- und liebenswerter. Auch heimische Unternehmen profitieren von den Bauaufträgen.“ 

Eine Übergabe des Fördermittelbescheides in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro erfolgte in diesen Tagen.

„Insgesamt werden bis Ende 2020 rund 19,6 Millionen Euro aus dem Programm in den Landkreis fließen“, blickte Dagmar Neukirch voraus.

Das Programm „Brücken für die Zukunft“ umfasst für ganz Sachsen 800 Millionen Euro. Bis zum 30. Juni sind rund 287,4 Millionen Euro bewilligt worden. Das Geld fließt in 1.851 Maßnahmen. Der Großteil mit 94,1 Millionen Euro kommt den Schulen zugute. Auch die Kindertageseinrichtungen profitieren mit 75,3 Millionen Euro in erheblichem Maße. Weitere 14,5 Millionen Euro flossen bislang in den Straßenbau, 13,4 Millionen Euro in Sportstätten und 12,1 Millionen Euro in Krankenhäuser.

Hintergrund:

Für kommunale Investitionen haben SPD und CDU zusammen mit den Kommunen Ende 2015 ein Sonderinvestitionspaket für Sachsens Städte und Gemeinden in Höhe von insgesamt 800 Millionen Euro aufgelegt. Ausgangspunkt waren 156 Millionen Euro Bundesmittel, die der Freistaat um 322 Millionen Euro aufgestockt hat. Der Anteil der Kommunen beträgt 322 Millionen Euro. Unter anderem fördert der Freistaat mit 75 Prozent Bereiche wie den Schulhaus-, Kindertagesstätten- sowie Straßenbau, den Öffentlichen Personennahverkehr, Sportstätten sowie den Gewässerschutz.