Gute Aussichten und spannende Einblicke beim gemeinsamen Wahlkreistag von Susann Rüthrich MdB und Dagmar Neukirch MdL

Susann Rüthrich (MdB)
23.09.2016 14:20
Kategorie: Aktuelles Bund, Aktuelles Land, Aktuelles Landkreis

Erste Station des gemeinsamen Wahlkreistages am Mittwoch, den 14. September 2016 war für die beiden Abgeordneten aus Bund und Land die Pirnaer Altstadt. Susann Rüthrich und Dagmar Neukirch wurden von den Migrationsdiensten der Caritas, Diakonie und der Stadt Pirna im Rahmen des Aktionstages der Jugendmigrationsdienste zum Gespräch erwartet.

Die Migrationsdienste berichteten über ihre Arbeit in den Bereichen Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer und über die Angebote für die Beratung im Bereich Jugendmigrationsdienste. Die Beratung und Betreuung haben in allen Bereichen zugenommen. Die Personaldecke reicht kaum aus, um den Beratungsbedarf für die Zielgruppen zugewanderte Menschen mit Daueraufenthaltsperspektive, z. B. EU- Bürger, Familiennachzug, Drittstaatsangehörige, Spätaussiedler sowie anerkannte Flüchtlinge zu decken. Probleme bereiten die unterschiedlichsten Berechtigungen für Sprachförderungen und für den Arbeitsmarktzugang.Eine Forderung an die Politik war, die Finanzmittel für die Beratungsdienste im Bund zu erhöhen bzw. nicht zu kürzen. Susann Rüthrich wird diese Forderung mit nach Berlin nehmen und bei den Abstimmungen zum Haushalt im Auge haben.

Unterhalb der Burg Stolpen, mitten im Grünen liegt das "gogelmosch". Das denkmalgeschützte "Gogelmoschhaus" ist ein Familien- und Begegnungszentrum mit den verschiedensten Angeboten. Hier gibt es eine Kita, Ferienmittagsstisch, Schülerhilfe, einen Lesekreis, einen Spieletreff, Vorträge und Kreativkurse. Die Ideen gehen dem Verein nicht aus. Noch mehr Zusammenarbeit mit der Stadt Stolpen und dass die Menschen in und um Stolpen neugierig auf das Gogelmoschhaus sind und es besuchen, wünscht sich Heike Gestring vom Vereinsvorstand.

Weiter ging die Tour der Abgeordneten nach Neustadt zum Besuch des Mehrgenerationenhauses (MGH) Sächsische Schweiz, Arbeitersamariterbund OV Neustadt in Sachsen. Thomas Beier, Leiter des MGH informierte über die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der über 20 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Für alle Generationen ist dieses Haus seit 10 Jahren eine zentrale Anlaufstelle, ein Ort der Begegnung und der Unterstützung mit vielfältigen Angeboten.

Letzte Station der Wahlkreistour war an diesem Tag Dippoldiswalde. Mit Hilfe des Willkommensbündnisses ("WiBÜ") "Dippser mit Herz" gelingt es in Dippoldiswalde immer besser, das friedliche und respektvolle Zusammenleben zu unterstützen und Integration zu ermöglichen. Im Landkreis Sächsische Schweiz gibt es insgesamt gegenwärtig 371 anerkannte Flüchtlinge, davon leben 14 in Dippoldiswalde. Vom Engagement, der Diskussionsfreude und den guten Ideen der Mitglieder des "WIBÜ" konnten sich Susann Rüthrich und Dagmar Neukirch beim öffentlichen Teil der Mitgliederzusammenkunft der "Dippser mit Herz" überzeugen. Hier kümmert man sich um Patenschaften für Geflüchtete, gemeinsame Freizeitangebote, die Organisation öffentlicher Veranstaltungen, um mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch zu bleiben und fördert den Austausch der Akteure im Ehrenamt mit der Stadtverwaltung, dem Arbeitsamt und den sozialen Trägern. Eines der nächsten Ziele der Dippser mit Herz ist, an einem Integrationskonzept für Dippoldiswalde mitzuarbeiten.